Aufgabenstellung

  1. Vergleiche die Erwartungen und Gedanken des Jungen, die er vor und während der Reise vom Reisen und von Deutschland hat. Ziehe ein Fazit.
  2. Erkläre die Aussage “[Er] taucht in den Bildschirm ein, der ist wie ein weiches Bett” (Z. 41 f.).
  3. Arbeite die bildhaften Figuren aus dem Text heraus. Übertrage hierzu die Tabelle unten in dein Heft und fülle die ersten beiden Spalten aus.
  • Die Erwartung das “einfache” Leben zu leben auf der Reise wurde von dem Jungen zu sehr romantisiert, er hat alle negativen Seiten der Reise außer acht gelassen und war sich nicht mehr bewusst, dass seine “Lebensqualität” stark eingeschränkt sein wird.
  • Durch die Sprachbarrieren fühlte er sich überall fremd, niemand kannte sein Leben(und die darin enthaltenen Figuren/Personen).
  • Existenzkrise durch die Fremdheit

Erwartungen und Gedanken

Vor der ReiseWährend der Reise
Mutig, abenteuerlustig (aufgrund fehlender Erfahrung und wenigen Enttäuschungen)Ist anders als er es sich vorgestellt hat
Möchte viele neue Dinge kennenlernenSehnt sich nach dem Bekannten zuhause, (Sprache Freunde)
Möchte viele neue Leute kennenlernenAlles ist fremd, er fühlt sich einsam
Findet das Leben in Deutschland langweilig und beengtHeimweh
Möchte Probleme in Deutschland zurücklassenGesundheitliche Probleme
Such nach Spaß und möchte cool sein, etwas kreatives machenFühlt sich nur zuhause, wenne r in Kontakt mit der Heimat tritt
-> Er hat Fernweh (hat sich die Reise romantisiert, nicht gut überlegt) -> Er ist naiv (z.B. bei Sprache, Leben usw.)Merkt, dass er keine wirkliche Lebensqualität hat
Wohnumstände (fensterlos und dreckiges Zimmer)
Fühlt sich verloren und isoliert
Lern nur “komische” Mädchen kennen
Fürchtet sich vor dem nächsten Abschnitt der Reise - hat die Reise schon satt
-> Heimweh durch Realität

-> Fazit: Die Erwartung des Jungen werden durch die Realität enttäuscht. Sein Fernweh schlägt in Heimweh um. Also ist die Kurzgeschichte zweigeteilt: Erwartungen und Realität.

Aufgabe 2

“[Er] taucht in den Bildschirm ein, der ist wie ein weiches Bett” (Z. 41 f.).

  • Metaphorischer Vergleich
  • Bildschirm = Geborgenheit
  • Über den Bildschirm kann er Kontakt nach Hause aufnehmen, deshalb fühlt er sich gut, wenn er im Internetcafé ist.
  • Das Internet bietet Sicherheit, ist ein Rückzugsort, digitale Nähe
  • “Er merkt weiter, dass er gar nicht existiert, wenn es nichts hat, was er kennt” (Z. 24-25)

Aufgabe 3 und 5

Findbare rhetorische Figuren

  • Personifikation
  • Hyperbel
  • Metapher
  • Vergleich